
Im Fach Darstellendes Spiel wird die Bühne zum Erfahrungsraum. Hier dürfen Schüler*innen in andere Rollen schlüpfen, Geschichten entwickeln, Perspektiven wechseln und dabei auch sich selbst neu entdecken.
Theater ist bei uns mehr als das Auswendiglernen von Texten oder das Spiel von bekannten Theatervorlagen. Es ist ein kreativer, lebendiger und gemeinschaftlicher Prozess.
Was Darstellendes Spiel ausmacht:
Sich zeigen und wahrgenommen werden
Auf der Bühne wird die eigene Präsenz spürbar. Stimme, Körper, Haltung und Ausdruck werden bewusst eingesetzt und weiterentwickelt.
Mut zum Ausprobieren
Improvisation, szenisches Experimentieren und kreatives Schreiben gehören genauso dazu, wie klassische Inszenierungsarbeit. Fehler sind erlaubt – sie sind Teil des künstlerischen Prozesses.
Gemeinschaft erleben
Theater entsteht im Miteinander. Vertrauen, Teamarbeit und gegenseitige Unterstützung sind die Grundlage jeder gelungenen Szene.
Eigene Themen auf die Bühne bringen
Persönliche Fragen, gesellschaftliche Themen oder literarische Vorlagen – im Darstellenden Spiel setzen sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit ihrer Lebenswelt auseinander und verleihen ihr Ausdruck.
Analog und unmittelbar
Theater ist unmittelbare Begegnung. Es lebt vom direkten Kontakt zwischen Spielenden und Publikum – von echter Präsenz im Moment.
Unser Ziel
Wir möchten junge Menschen stärken: in ihrem Selbstbewusstsein, in ihrer Ausdrucksfähigkeit, in ihrer Empathie, und in ihrer Bereitschaft, Verantwortung für ein gemeinsames künstlerisches Projekt zu übernehmen.
Darstellendes Spiel eröffnet Räume, in denen Persönlichkeit wachsen darf, kreativ, mutig und authentisch.
_________________________________________________________________________
Übersicht der wesentlichen Vorgaben für die Notenvergabe im Fach Darstellendes Spiel (Sekundarstufe I und II)
Grundsätzliche Notenverteilung
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
| bis 90% | bis 77% | bis 64% | bis 50% | bis 20% | bis 0% |
Unterricht in Sek I aktuell ausschließlich im R-Zweig als WPK in Jg.6R
Verteilung Mitarbeit und Spielpraxis/spielpraktische Prüfung (Sekundarstufe I,
Jahrgang 6):
Mitarbeit und Spielpraxis gesamt 70% [darin ca. 50%/50%]
Spielpraktische Prüfung: 30% [eine Prüfung pro Halbjahr]
Übersicht der wesentlichen Vorgaben für die Notenvergabe im Fach Darstellendes
Spiel (Sekundarstufe II)
Einführungsphase (Klasse 11)
Mitarbeit und Spielpraxis gesamt 70% [darin ca. 50%/50%]
Spielpraktische Prüfung: 30% [eine Prüfung pro Halbjahr]
Qualifikationsphase (Klasse 12 und 13)
Mitarbeit und Spielpraxis gesamt 70% [darin ca. 50%/50%]
Spielpraktische Prüfung: 30% [eine Prüfung pro Halbjahr]
Hinweise zur spielpraktischen Prüfung:
Die spielpraktische Prüfung enthält praktische, d.h. darstellende Anteile. Die konkrete Prüfungsaufgabe wird zum Prüfungstermin bekanntgegeben. Die Prüfung kann außerdem in einem im Vorfeld bekanntgegebenen Umfang und Aufgabenformat schriftliche Anteile enthalten.
Die Prüfungstermine werden rechtzeitig bekanntgegeben und sind wie ein Klausurtermin zu verstehen. In der Sekundarstufe II werden die Prüfungstermine vom Oberstufenbüro festgelegt, in der Sekundarstufe I von der Lehrkraft über das Modul Klausurplan bei IServ.
Das Fehlen bei einer Prüfung aus gesundheitlichen Gründen, ist in der Sekundarstufe II grundsätzlich mit Attest zu belegen.
Hinweis für die Qualifikationsphase:
Im Fach Darstellendes Spiel kann aktuell in der Oberstufe ausschließlich ein Grundkurs (gA) besucht werden. Es ist aktuell nicht möglich in diesem Fach eine Abiturprüfung abzulegen.



