Erasmusfortbildung

Schulentwicklung – inspirierend und inspiriert: Erasmus+-Fortbildungsreihe der CFG

Im Rahmen des Erasmus+-Projekts „Schulentwicklung – inspirierend und inspiriert“ haben sich Lehrkräfte unserer Schule über einen längeren Zeitraum hinweg in einer breit angelegten europäischen Fortbildungsreihe weiterqualifiziert. Ziel des Projekts ist es, innovative Impulse aus unterschiedlichen Bildungssystemen aufzunehmen, in die eigene Unterrichtspraxis zu übertragen und nachhaltig in der Schulentwicklung zu verankern.

Die Fortbildungen decken zentrale Zukunftsbereiche schulischer Bildung ab: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Inklusion und Diversität, kreative und künstlerische Lernzugänge, Nachhaltigkeit sowie innovative Unterrichtsformen wie STEAM, projektbasiertes Lernen und Outdoor Education.

Hier können Sie mehr über die spannenden Fortbildungen erfahren:

Digital transformation & Innovative Pedagogy (Helsinki)

Frau Lemke nahm an einer Fortbildung in Helsinki teil, die sich mit digitaler Transformation und innovativer Pädagogik beschäftigte. Im Mittelpunkt standen der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Apps und digitalen Lernumgebungen im Unterricht.

Die Teilnehmenden erprobten, wie digitale Werkzeuge Lernen individualisieren, Zusammenarbeit fördern und neue Lernformate ermöglichen können. Besonders prägend war der Einblick in das finnische Bildungssystem, das digitale Innovation konsequent mit pädagogischer Haltung verbindet.

From STEM to STEAM Education (Amsterdam)

Herr Traumann besuchte eine Fortbildung in Amsterdam zur Weiterentwicklung von STEM hin zu STEAM. Dabei wurde naturwissenschaftlich-technisches Lernen um kreative, künstlerische und gestalterische Perspektiven erweitert.

Im Fokus standen projektorientierte Lernformate, Design Thinking und fächerübergreifendes Arbeiten. Die Fortbildung zeigte, wie Kreativität und Problemlösekompetenz gemeinsam gefördert werden können.

„Der Kurs hat mir gezeigt, wie stark Motivation steigt, wenn Schüler*innen naturwissenschaftliche Inhalte kreativ und praktisch umsetzen können.“

Supporting Diversity with Intercultural Education (Dublin)

In Dublin beschäftigte sich Frau Block mit interkultureller Bildung und Diversität im Klassenzimmer. Ziel war es, inklusive Lernumgebungen zu gestalten und kulturelle Vielfalt als Ressource im Unterricht zu nutzen.

Behandelt wurden Strategien zur Förderung von Empathie, Perspektivwechsel und diskriminierungssensiblem Unterricht. Die Fortbildung stärkte die pädagogische Kompetenz im Umgang mit heterogenen Lerngruppen.

Benchmarking the Finnish Education System (Helsinki)

Herr Krüger analysierte in Helsinki das finnische Bildungssystem mit besonderem Fokus auf Inklusion. Im Zentrum stand die Frage, wie Bildungsgerechtigkeit und individuelle Förderung systemisch umgesetzt werden können.

Durch Schulbesuche und den Austausch mit Expertinnen und Experten wurden erfolgreiche Strukturen sichtbar, die nun als Impulse für die Weiterentwicklung der eigenen Schule dienen.

„Besonders beeindruckt hat mich, wie selbstverständlich Inklusion in Finnland als Teil des gesamten Schulsystems gedacht wird – nicht als Zusatz, sondern als Grundprinzip.“

ChatGPT and Basic AI Tools (Amsterdam)

Frau Schlieter absolvierte eine Fortbildung zu Künstlicher Intelligenz im Unterricht. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem praktischen Einsatz von ChatGPT und vergleichbaren Tools.

Die Teilnehmenden lernten, wie KI zur Unterrichtsvorbereitung, Differenzierung und Feedbackgestaltung eingesetzt werden kann. Gleichzeitig wurden Chancen und Grenzen dieser Technologien kritisch reflektiert.

Climate Change Education (Gent)

In Gent beschäftigte sich Frau Beddig mit Klimabildung und nachhaltiger Entwicklung im Unterricht. Ziel war es, Klimawandel verständlich und handlungsorientiert zu vermitteln.

Die Fortbildung zeigte Wege auf, wie globale Zusammenhänge didaktisch aufbereitet und Schüler*innen zu nachhaltigem Handeln motiviert werden können.

„Ich nehme vor allem mit, wie wichtig es ist, Klimabildung nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern konkrete Handlungsoptionen für Schülerinnen und Schüler sichtbar zu machen.“

Inclusion: Paint and Art Therapy (Mallorca)

Frau Lehmann nahm an einer Fortbildung zur Verbindung von Inklusion und Kunsttherapie teil. Kreative Ausdrucksformen wie Malerei wurden als Mittel zur Unterstützung von Lern- und Entwicklungsprozessen genutzt.

Im Mittelpunkt stand die Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen sowie die Möglichkeit, nonverbale Zugänge für Schülerinnen und Schüler zu schaffen.

Sustainability Education & PBL (Barcelona)

Frau Matthies absolvierte eine Fortbildung zur Integration von Nachhaltigkeit in den Unterricht mithilfe von projektbasiertem Lernen. Dabei wurden sogenannte „grüne Kompetenzen“ in den Fokus gerückt.

Die Teilnehmenden entwickelten eigene Unterrichtsprojekte, die reale Problemstellungen aufgreifen und Schülerinnen und Schüler zu aktivem, nachhaltigem Handeln anregen.

Global Citizenship & Climate Change (Dublin)

Frau Wild beschäftigte sich mit Global Citizenship Education und Klimabildung. Im Zentrum stand die Frage, wie Schülerinnen und Schüler zu verantwortungsbewussten globalen Bürgerinnen und Bürgern werden können.

Die Fortbildung verband ökologische, politische und ethische Bildungsperspektiven und stärkte die Fähigkeit, globale Zusammenhänge im Unterricht sichtbar zu machen.

Environmental Education (Amsterdam)

Frau Thering nahm an einer Fortbildung zur Umweltbildung teil, die auf aktives, handlungsorientiertes Lernen setzte. Themen wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz und ökologische Verantwortung wurden in konkrete Unterrichtsprojekte übersetzt.

Der Fokus lag auf der Entwicklung von „Green Skills“ und der Förderung von Umweltbewusstsein im schulischen Alltag.

Outdoor Learning and ICT (Dublin)

Frau Hallmann verband in Dublin Outdoor Learning mit digitalen Werkzeugen. Die Fortbildung zeigte, wie Lernen außerhalb des Klassenzimmers durch ICT sinnvoll ergänzt werden kann.

Naturerfahrungen wurden mit digitalen Anwendungen kombiniert, um forschendes und entdeckendes Lernen zu fördern.

Managing a diverse classroom (Gent)

Frau Seelemeyer beschäftigte sich mit der erfolgreichen Gestaltung heterogener Lerngruppen. Im Mittelpunkt standen Classroom Management, Differenzierung und Inklusion im Unterrichtsalltag.

Die Fortbildung stärkte die pädagogische Handlungssicherheit im Umgang mit Vielfalt und förderte Strategien für ein positives Lernklima.

„Ich habe viele konkrete Strategien mitgenommen, um mit sehr unterschiedlichen Lerngruppen ruhiger, klarer und gleichzeitig wertschätzender zu arbeiten.“

Europäische Schulentwicklung im Austausch

Die Erasmus+-Fortbildungsreihe zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig moderne Schulentwicklung gedacht werden kann. Von digitaler Innovation über Inklusion und Kreativität bis hin zu Nachhaltigkeit und globaler Verantwortung entsteht ein umfassendes Kompetenzprofil für zukunftsorientierten Unterricht.

Alle Lehrkräfte bringen ihre Erfahrungen nun in die schulische Praxis ein und tragen dazu bei, Unterricht weiterzuentwickeln, neue Perspektiven zu eröffnen und die Schule nachhaltig zu stärken – ganz im Sinne des Projekts „Schulentwicklung – inspirierend und inspiriert“.

LEM/TRA

Erstellt: 07.06.2026 | Kategorie(n): Aktuelles aus der Schule